Was ist die Stimm & Gesangbasierte Kham Naar Musiktherapie? Teil I

Singen als Angst/Stressbewältigung am
Beispiel des sowjetischen Kosmonauten Yuri Gagarin

Juri gagarin
Wir alle kennen von Kindesbeinen an die angst- & stress lindernde Wirkung des Singens in beklemmenden Situationen, ob allein im dunklen Keller, Wald oder in der Tiefgarage. Schon ein leises Summen, pfeifen oder singen tröstet & verleiht uns Mut & Zuversicht. Genau so erging es dem ersten Menschen im Weltall, dem sowjetischen Kosmonauten Juri Gagarin von dem folgende Geschichte bekannt ist:
……..Um 10.15 Uhr erreichte er Afrika und den Anfang vom Ende seiner Reise. Und dann passierte es: Kurz nach der Zündung der Bremsrakete kam es zu einem ernsten Zwischenfall. Eigentlich hätte sich in diesem Moment die kugelförmige Landekapsel vom Rest des Raumfahrzeugs lösen müssen, doch die Trennung erfolgte nicht vollständig – beide Komponenten blieben zunächst durch eine Reihe loser Kabel miteinander verbunden. Die Kapsel begann, sich unkontrolliert zu drehen. Gagarin verlor zwar die Orientierung, nicht aber die Nerven. Nach Baikonur funkte er zwar, alles laufe normal. Doch nur durch das Singen seines Lieblingslieds:„Родина слышит Родина знает“ – „Die Heimat hört, die Heimat weiß“ (von Dmitri Schostakowitsch), daß das Bodenpersonal im kasachischen Baikonur mithörte, konnte er seine Ängste überwinden. Danach konnte er mit neuem Mut, Zuversicht & klarem Kopf und die richtigen Schritte zu seiner erfolgreichen Landung einleiten.

Nicht nur in Extremsituationen wie bei Juri Gagarins Weltraumflug, auch im „ganz normalen Leben“ läßt vieles Menschen, egal welchen Alters oder welcher Herkunft intuitiv singen um mit neuer Kraft, Mut und Zuversicht sogar aussichtslose Situationen zu überstehen. Oftmals ist dies leider aus eigener Kraft nicht mehr möglich. Hier setzt meine stimm- und gesangbasierte Kham Naar Musiktherapie mit ihren sibirisch/schamnischen Wurzeln an.

Angeleitet durch einen erfahren und einfühlsamen Therapeuten kommen, in diversen Übungen und Settings, der Klang des eigenen Körpers und der Stimmorgane als Instrumente die zum Einsatz. Zuerst als therapeutisches „Besingen“, also als rezeptive Musiktherapie, bei der der Klient in einer bequemen Stellung (liegend, sitzend, später aber auch stehend & sich bewegend/
tanzend) dem vokalen/ vokal-instrumentalen Vortrag des Therapeuten lauscht, sich in dessen Vortrag „einschwingt“, sich wohl fühlt und intuitiv mitsummt/tönt/singt. Damit werden psychische und der körperliche Beschwerden des Klienten über die Arbeit an der eigenen Stimme/am eigenen Gesang behandelt.

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